Apostel Helge Mutschler hält am 23. November 2025 überraschend den Gottesdienst in Fellbach. Und er spricht vor der Feier des Abendmahls für die Entschlafenen explizit die Sternenkinder an:
Welch schöne Augenblicke, wenn Groß und Klein zum Tisch des Herrn tritt! Da waren auch Mütter, Väter mit dem Kind auf dem Arm und trugen es nach vorne, um das Mahl zum empfangen.
Manche unter euch trugen ihr Kind auf dem Arm. Aber nur im Geist. Weil das Kind schon in der jenseitigen Welt ist. Es ist unser Glaube, dass die Seele schon da ist. Es sind Menschen, Menschenseelen. Und wie häufig geschieht es, dass die Mutter das Kind nicht austragen kann. Dass es heißt: Da ist nichts mehr im Bauch. Oder: Dieses kleine Kind lebt nicht mehr in deinem Bauch. Wir nennen sie Sternenkinder!
Es ist eine große Schar. An all’ sie dachte ich in diesem Augenblick, wo wir zum Heiligen Abendmahl traten.
Liebe Schwestern, liebe Brüder, die ihr davon betroffen seid: Ich bete für euch! Immer wieder. Dass ihr immer wieder Trost empfangen könnt. Und dass auch dieses Heilige Abendmahl für die Entschlafenen für euch ein Trostmahl sein möge. So auch für die Sternenkinder dort. Dass wir alle einen Spalt breit in den Himmel schauen können, dass das Vorgeschmack auf den Himmel sein möge. Wo es keine Türen mehr verschlossen gibt, die verschlossen werden. Wo es Weite gibt, wo es Freiheit gibt. Wo das Kind zu seiner Mama rennen darf und auf dem Arm zum Heiligen Abendmahl gehen darf.

